Ein Westfale in Bayern

Das ganz normale Leben südlich vom Weißwurst-Äquator

Category : Die Hardware lebt…

ts2mp3

Der folgende Inhalt ist eine Gedächtnisstütze für mich – damit kann man ganze Verzeichnisse von .ts-Aufnahmen einer Dreambox in MP3-Files wandeln:

:******************************************************************************
:* Function: Extract the audio from a TS file and output it to an MP3 file.
:* Syntax: TS2MP3 "directorypath and name"
:* Requires: VLC.EXE (VideoLan)
:******************************************************************************
@echo off
set ts2mp3.p=C:\Program Files\MediaPlayer\VideoLAN\VLC\vlc.exe
set ts2mp3.a=--sout=#transcode{acodec="mp3",ab="256",channels="2"}
set ts2mp3.c=vlc://quit
@echo on
FOR /R %1 %%G IN (*.ts) DO "%ts2mp3.p%" -vvv %%~dG%%~pG%%~nG.ts %ts2mp3.a%:standard{access="file",mux="raw",dst="%%~dG%%~pG%%~nG.mp3"} %ts2mp3.c%

Ein neuer Heim-Server muß her

Einsam und allein hängt er an der Wand und verbreitet tropische Temperaturen in meiner Abstellkammer – die Rede ist von meinem Heim-Server. Der dient mir nicht nur als zentrale Datenablage und FTP-Server für meine Fotos, nein, den nehme ich vor allem als persönlichen IMAP-Server her. So kann ich jederzeit von jedem Rechner an meine Emails ran (das habe ich mit POP3 doch arg vermißt).

Na, jedenfalls läuft mein Heim-Server auf einem uralt-Rechner, der sicher schon sieben Jahre auf dem Buckel hat. Als ich ihm vor drei Jahren neue Festplatten spendieren wollte, mußte ich erst einmal einen SATA-Controller nachrüsten – von Haus aus hat das Motherboard nämlich keinen. Und so langsam bekommt der Server Zicken. Nicht reproduzierbare Komplettausfälle, das RAID will auch nicht mehr so recht. Kurz und gut, ich schlafe schlecht, weil ich mir Sorgen um meine Datensicherheit mache.

Seit einigen Tagen liebäugel ich deshalb mit einem “acer easystore h340″ (im Review hier, hier und hier). Das bedeutet zwar einen Umstieg vom Linux-basierten SME-Server auf Microsofts Windows Home-Server – aber einen Versuch ist es Wert.

Kurz vor Ladenschluß habe ich heute den “Verkaufstresen” von computeruniverse in Frankfurt gestürmt (die Erlebnisberichte von anderen Kunden dieses Versandhandels sind ja eher… “durchwachsen” – da wollte ich die Ware lieber persönlich abholen als sie mir schicken zu lassen). Aber auch wenn es mir unter den Nägeln brennt – vor Montag werde ich keine Zeit haben ihn einzurichten. Verflixt…

Umgezogen nach blog.goerz.net

Ich schreibe diesen Blog ja in allererster Linie für meinen Vater – und natürlich für alle Freunde und Bekannte, die gern wissen möchten, was ich so treibe.

In letzter Zeit schauen aber immer mal wieder Leute auf meine Internet-Adresse www.goerz.net, die eher professionell an mir interessiert sind. Vor denen möchte ich meinen Blog zwar nicht verstecken – aber ich möchte mich Leuten, die mich nicht kennen, etwas anders präsentieren.

Deshalb ist mein Blog ab sofort unter blog.goerz.net zu erreichen. Und in den nächsten Tagen werde ich meiner eigentlichen Adresse www.goerz.net ein neues Gesicht verpassen.

Bastelarbeit an der offenen CPU

CPU

Ich mache mir Sorgen. Wirkliche Sorgen. Meine Photosammlung umfaßt mittlerweile 55GigaByte – und meine Festplatte auf meinem PC platzt mittlerweile aus allen Nähten. Sicherheitskopien? Habe ich keine. Wenn mir mal diese Festplatte abraucht, war’s das.

Deshalb liebäugle ich schon eine ganze Weile mit einem NAS, einem Network Attached Storage – das ist (vereinfacht gesagt) eine Festplatte, die ohne Computer direkt an das Netzwerk angeschlossen wird. Bloß (und das hat mich bisher daran gehindert) läuft bei mir ja ohnehin mein kleiner Heim-Server ohnehin schon 24h am Tag und verbraucht entsprechend Strom. Noch ein Dauer-Stromfresser in Form eines NAS wollte ich deshalb nicht an’s Netz bringen.

Stattdessen habe ich meinen Server geschlachtet und ihm Motherboard, CPU und Speicher aus meinem alten zweit-PC implantiert. Dazu habe ich dem neuen Server einen SATA-Controller und zwei 500GigaByte SATA-Festplatten spendiert. Die laufen jetzt im Raid-1-Modus (also gespiegelt) – sollte eine der beiden Festplatten kaputt gehen, sind die Daten auf der anderen gesichert. Und zu guter letzt kam noch das Austauschnetzteil zum Einsatz, daß seit fast zwei Jahren originalverpackt im Keller liegt.

Als Betriebssystem kommt die Linux und zwar in Form des SME-Servers. Damit arbeitet es sich doch wesentlich angenehmer als mit dem etwas altbackenen Eisfair-System, das ich bisher auf meinem Server verwendet hatte.

So – nun muß ich nur noch meine Daten sortieren und dann nach und nach überspielen.

Operation am offenen Gehäuse

Kamera-Umbau

Oh Mann – da kostet es wirklich Mühe, freundlich zu bleiben. Sowas verbohrtes…

Aber von vorne – nachdem meine digitale Spiegelreflexkamera schon drei Jahre alt ist und ich damit liebäugel, mir etwas “größeres” zuzulegen, ist natürlich die Frage, was ich mit meiner alten 300d mache. Und da bin ich auf die famose Weiterverwendung als Infrarot-Kamera gekommen. Da kann man in den USA. Weil’s kniffelig ist, möchte ich als Grobnotoriker das dann doch lieber einem Profi überlassen.

Also hatte ich heute Kontakt zu dem Hrn. Baader, dem Chef von Baader Planetarium. Die machen einen vergleichbaren Umbau, bloß zirkeln die einen anderen Filter für Astronomie-Fotografie in die Kamera. Und da liegt der Knackpunkt. Zunächst einmal möchte er keine anderen Filter als seine eigenen einbauen – soweit kann ich ihn recht gut verstehen, denn er möchte nicht zum Dienstleister für Kameraumbauten werden, sondern sich eben auf Astronomie spezialisieren.

Dann habe ich ihn gebeten, mir doch bitte die Abmessungen des notwendigen Filters zu sagen (also Höhe, Breite, Dicke). Denn ich würde, wenn möglich, den Filter (sichtbares Licht blocken, IR durchlassen) lieber in Deutschland bei einem Optiker anfertigen lassen, als teuer aus den USA zu bestellen. Da hat er massiv gemauert, da habe er viel Lehrgeld für bezahlt, und das wolle er mir nicht mitteilen. Himmel… wenn es ein Produktionsgeheimnis wäre, würde ich das ja verstehen. Aber Baader verkauft die Filter zum Selbsteinbau. Da kann jeder hergehen mit einem Meßstab und die drei Werte selbst ausmessen.

Nein, das wollte er mir nicht sagen. Und dann rückte er auch heraus, warum nicht – Life Pixel habe ihm damals auch nicht geholfen, das habe er sich alles selbst erarbeiten müssen. Und er empfahl mir den von mir gesuchten Filter bei Life Pixel zu bestellen – er treibt also Kunden zu Life Pixel, obwohl die ihm nicht geholfen haben? Das verstehe, wer will.

Naja – ich habe jedenfalls eine Werkstatt in München aufgetan, die den Umbau berwerkstelligen können (ich sage aber noch nicht, welche – mache ich, wenn der Umbau erfolgt ist). Und was den Filter angeht… ja mei… den werde ich wohl wirklich aus den USA bestellen müssen…

Das Verhalten vom Hrn. Baader interpretiere ich als verletzten Stolz gegenüber Life Pixel – mich als Kunden irritiert das eher. Ich fühle mich jedenfalls nicht gut beraten und werde nun sicher nicht freudestrahlend jedem dieses Geschäft empfehlen.

Die ganz alltäglichen Vorurteile

Hand auf’s Herz – wer kauft bei einem Ebay-Verkäufer namens “osman……”, der noch dazu zum ersten mal etwas bei Ebay anbietet? Ist schon komisch, wie reflexartig ein Name im Hinterkopf Vorurteile auslöst, weil er ein wenig südländisch/arabisch klingt. Schließlich steht alle Nase lang in der Presse, wie oft bei ebay bezahlte Ware dann doch nicht geliefert wird bzw. fehlerhaft ist.

Als ich mich bei diesem ersten Reflex ertappte, fand ich den ziemlich doof. Und weil die angebotene Fritz!Box genau das war, was ich suchte, hab’ ich einfach mal geboten. Normalerweise gehen Fritz!Boxen für sechzig bis siebzig Euro über den Tisch, diese blieb dagegen bei 37,- stehen. Da hatten scheinbar auch andere Käufer Vorurteile und haben sich deshalb nicht getraut zu bieten.

Fritz!Box im EinsatzVorurteile überwinden ist ja schön und gut – die Box habe ich trotzdem lieber persönlich abgeholt, statt im Voraus zu bezahlen und sie mir schicken zu lassen. Der Verkäufer wohnt in einem Münchner Vorort, nur ein kleiner Umweg für mich, als ich heute abend zum Ochs fuhr. Und siehe da, “osman……” ist ein freundlicher Familienvater, der mir direkt anbot: “Also, wenn sie Ihnen nicht gefällt, dann können Sie auch jetzt vom Kauf zurücktreten.” Dann hat mich ausprobieren lassen, ob sie funktioniert und mir noch einmal angeboten, mich bei ihm zu melden, falls ich Schwierigkeiten mit dem Gerät habe. Ein wirklich netter Kontakt.

Die Fritz!Box ersetzt jetzt in meinem Keller die olle Speedport von der Telekom und bindet meinen Server per WLAN an meinen DSL-Router im ersten Stock an. Das klappt ganz prima, seit ich den Router an das Fenster zum Lichtschacht geklebt habe. Weil ich jetzt mit zwei Fritz!Boxen arbeite, sind die Verschlüsselungsprotokolle untereinander voll kompatibel und ich kann mein WLAN-Netz endlich vernünftig absichern.

  • gebrauchter Router für wenig Geld
  • keine Scherereien mehr mit Routern von unterschiedlichen Herstellern
  • sicher verschlüsseltes WLAN

Also, ich bin zufrieden :-)

Mit Gaffertape hält alles

Internet-Popularität II

So schnell kann’s gehen. Da habe ich nach Jahren Funkstille eher zufällig mal wieder Kontakt zu Alex Jahnke, (Ende der 90er war er einer von den Machern in der Vampire-Kampagne Chronik I), schon nutzt er einen eher unvorsichtigen Kommentar von mir, um gleich mal zwei Blogger-Button zu entwerfen, was dann wiederum Mela (die ich auch schon seit Jahren kenne) dazu animiert, im LARP-Wiki einen eigenen Eintrag über LARP-Blogs zu schreiben.

Na gut, ab sofort bekommt mein Blog also auch ein Bapperl :-)

Und als wäre das alles noch nicht genug, gibt es jetzt auch noch den LARP-Blog… Ich glaub, ich kommentiere nie wieder einen von Alex Einträgen. Solche Kommentare entwickeln eine beängstigende Eigendynamik…

Unausschreibare Flüche

Einige Andenken an vergangene Tage bewahre ich in kleinen grauen Kartons auf. Andere verstauben im Keller. Und ein paar besonders wichtige lagern auf meiner Festplatte. Da finden sich Dateien aus 15 Jahren Computer-Aktivität, konserviert von Festplatte zu Festplatte.

Und jetzt gibt meine besonders edler Vertreter der Gattung SATA den Geist auf.

Meine einzige Hoffnung ist jetzt ein Daten-Wiederherstellungstool, das zwar nicht gerade billig ist, aber nach ersten Testläufen mein elektronisches Gedächtnis wieder herstellen kann.

So ein Ärger. Statt mich von meiner verschleppten Grippe bei einer Runde World of Warcraft abzulenken darf ich nun meinen Rechner komplett neu aufsetzen. Soviel ist mal sicher – wenn ich das hinter mir habe, werde ich mein Datensicherungskonzept mal gründlich überarbeiten.

Aber alles hat ja auch seine positive Seiten: Das war mal wieder die richtige Gelegenheit, Burkhard anzurufen und ihm ein schönes neues Jahr zu wünschen.

Speicherhunger

“Burkhaaaard?”

“Was gibt’s denn, Alter?”

“Wenn ich bei WoW in eine Stadt komme, rödelt die Festplatte wie verrückt und das Bild friert immer wieder ein…”

“Ja… Keule… RAM kaufen.”

“Speicher? Ich dachte, eine neue Grafikkarte…?”

“Ne, die bringt nix. Die Anforderungen an die Grafikkarte sind gar nicht so hoch. Aber unter einem Gigabyte RAM kann man das kaum spielen.”

Und? Natürlich hat Burkhard recht. Also ab zum Händler meines Vertrauens und einen zusätzlichen 500MegaByte Speicher eingekauft. Und siehe da: jetzt klappt’s auch mit World of Warcraft.

Hmmm – dabei fällt mir ein, daß ich seit über zwei Jahren (abgesehen von dem Netzteil) keine Hardware-Komponenten an meinem Rechner ausgetauscht habe. Das kommt auf meine ToDo-Liste für kommenden Sommer.

Warum eigentlich T-Online?

Ich geb ja zu – so richtig zufrieden war ich nach dem letzten Umzug mit der Telekom nicht – schon gar nicht mit deren damaliger Tochter T-Online. Aber – mein Internet-Anschluß lief nach drei Monaten tatsächlich sehr stabil. Nun hört Corinna gerne Internet-Radio und seit letzter Woche daddeln wir beide World of Warcraft – beides frißt Bandbreite und sorgt für hohes Transfervolumen. Und so richtig attraktiv war mein alter T-Online-Vertrag mit 1,5GByte Transfervolumen bei 750kbit Bandbreite schon lange nicht mehr (schließlich sind die Preise in den vergangenen zwei Jahren gewaltig gepurzelt).

Jetzt habe ich mich auf das Abenteuer 1und1 eingelassen. Bin ja schwer gespannt, ob der Umzug klappt oder ob wir bald wieder drei Monate ohne Netz dasitzen…